KATRIN SASS

 

Die gebürtige Schwerinerin Katrin Sass ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen unseres Landes. 2001 überzeugte sie in der Rolle der Heidi M. im gleichnamigen Sozialdrama, zwei Jahre später etablierte sie sich endgültig bei den Kinozuschauern durch ihre Mitwirkung in „Goodbye, Lenin. Es war jedoch nicht nur ihr gesamtdeutscher Durchbruch, sondern auch ein fulminantes Comeback. Bereits als 23jährige begeisterte sie als junge, desillusionierte Ehefrau im DEFA-Spielfilm „Bis dass der Tod euch scheidet“. Zwei Jahre später drehte sie „Bürgschaft für ein Jahr“, für den sie 1982 den „Silbernen Bären“ auf der Berlinale erhielt, und ebnete sich damit den Weg, eine der beliebtesten Schauspielerinnen der DDR zu werden. In den Neunzigern glänzte Katrin Sass als Kommissarin in der TV-Serie „Polizeiruf 110“, in den Nullern holte sie Klaus Maria Brandauer für seine Inszenierung von Brechts „Dreigroschenoper“ auf die Bühne, spielte 2011 in einem Rosenstolz-Videoclip mit und war jüngst an der Seite von Dieter Hallervorden in „Sein letztes Rennen“ auf der Kinoleinwand und aktuell im ZDF-Kriminal-Mehrteiler „Usedom“ zu erleben. Nicht zuletzt begeistert sie in der TV-Serie „Weißensee“, deren vierte Staffel 2017 gedreht wird. Die ARD widmet ihr Ende 2016 eine eigene Folge in der „Deutschland, deine Künstler“-Reihe. Wiederholt wurde Katrin Sass für ihre Arbeiten ausgezeichnet: Vom Deutschen Fernsehpreis über den Bambi bis zum Deutschen Filmpreis, um nur wenige zu nennen und erst im letzten Jahr kam der Europäische Kulturpreis für Schauspielkunst dazu.

Die Brisanz und Präsenz, mit der Katrin Sass in ihren Fernseh- und Filmrollen fasziniert, prägen auch ihre Konzerte. Die charismatische Künstlerin singt, nein interpretiert Lieder, Chansons, Schlager, Songs von Grönemeyer oder den Puhdys sowie zweifelhafte Gassenhauer wie „Gute Freunde in der Volksarmee“ in einer Reggae-Version. Dreh- und Angelpunkt ihrer Konzerte bildet ihr aktuelles Album „Königskinder“, das auch dem Liveprogramm seinen Namen gibt. Von „Sag mir, wo die Blumen sind“, das wohl bekannteste Antikriegslied aus der Feder Pete Seegers, und das Dreigroschenoper-Stück „Mackie Messer“ bis hin zur Titel gebenden Volksballade „Königskinder“ und dem einstigen DDR-Pionierlied „Unsere Heimat“, das – aus dem eigentlich gedachten Kontext gerissen – seine Wirkung auch heut nicht verfehlt, reicht die Spanne durch das musikalische Schaffen der Sass. Es gibt Songs wie „Reichtum der Welt“ von Holger Biege und „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, aber auch Lieder wie „Was rettet die Welt“ und „Wer sperrt die Menschen ein“, die Katrin Sass in der ARD-Fernsehserie „Weißensee“ in der Rolle der (fiktiven) Ostberliner Sängerin Dunja Hausmann singt. Es sind vor allem leise Lieder, denen sie mit ihrer authentischen Aura neue Identitäten einhaucht. Sie nimmt „Als ich fortging“ die Trauer und Karats „Über sieben Brücken“ das elegische Pathos.

 

Drei kurze Ausschnitte

 

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